Werk

Christa Zoch Bild: Paar

Im Jahre 2005 begann Christa Zoch ihr Grundstudium der Bildenden Kunst an der Akademie Faber-CasteIl in Stein b. Nürnberg, es folgte 2006 bis 2008 das Weiterbildungsstudium in gestaltender Kunst an der Hochschule und der Hochschule für Künste in Bremen. Bereits im folgenden Jahre eröffnete sie in Schweinfurt ihr Atelier mit Angeboten in Mal- und Zeichenkursen. Seit 2010 ist Christa Zoch Mitglied im FrauenKraftWerk Schweinfurt e. V., einem Netzwerk selbstständiger und freiberuflich tätiger Frauen, dem Vorstand gehört sie seit 2012 an.

Zu gleichen Zeit eröffnete sie ihr Atelier in der Marßeler Kunstfabrik, einem alten Fabrikgebäude in der Stader Landstraße. Hier war auch im Februar 2012 ihre Ausstellung "Tanzen und Springen" zu sehen oder im Oktober eine Ausstellung mit Modenschau unter dem Motto „Mode und Kunst, Kunst zum Schauen und Anziehen“. Daneben ist Christa Zoch seit 1999 an zahlreichen Ausstellungen beteiligt.

Bereits die Titel ihrer Ausstellungen verraten einiges über die Malerin, über ihre Vielfalt, über ihren Ideenreichtum und auch über ihre Lebensfreude und die Freude am Kontakt mit anderen. So entstand die Ausstellung "Begegnungen" durch ihr Zusammentreffen mit der Bremer Bildhauerin Edeltraud Hennemann, Thema der beiden war der Mensch, wobei Christa Zoch vor allem die Beziehungen von Menschen untereinander und ihr Unterwegssein in ihrer Malerei Ausdruck verleiht. So zeigen beispielsweise die Gestalten aus ihrer Serie "Mensch" Personen, die zwar eng zusammenstehen, jedoch auf merkwürdige Weise voneinander distanziert sind, zum Teil wie in einer Art Käfig gefangen sind. Es sind Bilder in blassen, zurückhaltenden Farben. Ganz im Gegensatz zu ihrer ungegenständlichen Malerei, in der vor allem die Beziehung von Farbe, Fläche und Linie eine Rolle spielen.

Das Einzelne, in der Folge das Zusammenspiel von "Einzelnem" zu einem Ganzen, einem "Alles" sieht Christa Zoch wie Noten eines Musikstücks, die zu einer Einheit, einer Harmonie werden. Um dies zu erreichen unterliegt die Kunst von Christa Zoch einem steten Experimentieren. Sie nutzt Öl, Acryl oder Lack ebenso wie Kohle oder Druck, setzt Abstraktes gegen Gegenständliches, kombiniert Abstraktes mit Figürlichem, setzt aber auch die geballte Kraft der Farben gegen ein fließendes Changieren von Grautönen, denn, wie sie selbst sagt, hat auch ihr Leben mit Kontrasten zu tun.
So sind ihre Bilder sehr persönlich, sei es dass sie ihrer Lebensfreude durch Farben Ausdruck
verleiht, die Formen "tanzen" lässt oder sei es, dass sie Symbole in ihrer Bilder hineinarbeitet, die an längst vergangene Tage erinnern.

 

Dr. Liliane Skalecki
Kunsthistorikerin, Bremen 2012

 

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© 2017 Christa Zoch
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© 2017 Christa Zoch